Aktuell


26.01.2012


Foto: VVM


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Männedörfler erleben ein aufregendes 2012

Die Vereinspräsidentenkonferenz zu Beginn des Jahres liess Vorfreude auf die kommenden Monate aufkommen. Männedörfler werden wirtschaftliche, kulturelle, sportliche und gesellige Veranstaltungen besuchen können.

Das Jahr hat eben erst begonnen und schon richten die Präsidenten der Männedörfler Vereine ihre Blicke weit in die kommenden Monate. Der Verkehrsverein hat zur traditionellen Vereinspräsidentenkonferenz geladen, bei der die geplanten Veranstaltungen besprochen werden, um Terminkollisionen zu vermeiden. Tatsächlich wartet das Jahr 2012 gleich mit mehreren Höhepunkten für die Männedörfler auf: mit der Gewerbeausstellung Mäga, der Chilbi, der Tour de Suisse und der Judo-Schweizermeisterschaft zum Beispiel.
Weil das Feuerwehrgebäude belegt war, begrüsste Res Hasler, Präsident des Verkehrsvereins, die Kollegen und Gemeinderat Thomas Lüthi ausnahmsweise in der Kuturschüür. Der Sicherheitsvorstandüberbrachte den Dank des ganzen Gemeinderates für das Engagement der Vereine und verteilte Schokolade aus dem eben verflossenen Freiwilligenjahr. Ausserdem informierte er über die Tour de Suisse, die zwar in Gossau startet, aber die Männedörfler Winterhaldenstrasse als Teil der Etappe nutzt. Noch haben die Vereine nichts für diesen Anlass geplant, das Datum, den 15. Juni, in der Agenda aber bereits vorgemerkt.

Sommerliche Höhepunkte

Das wichtigste Datum des Jahres ist im 2012 jedoch das Wochenende vom 9.-10. Juni. Dann werden Gewerbetreibende und Vereine mit Ständen an der Mittelwies über ihre Tätigkeiten und Angebote informieren. Die Vorbereitungen für die Gewerbeausstellung seien bereits voll im Gange, sagte Gewerbevereinspräsident Hans Billeter. Ein bisschen höher im Dorf, nämlich auf dem Schulareal Blatten wird ein guter Monat später pünktlich zum Schulferienbeginn die Chilbi stattfinden.
Oskar Meier von der Schützengesellschaft bat die Präsidenten der anderen Vereine, bei deren Mitgliedern um Verständnis zu werben, wenn es am 10. März und am 1. September in Männedorf etwas lauter werden sollte. Die Männedörfler Schützen organisieren nämlich das Winterschiessen bzw. das Bezirksschiessen für die umliegenden Schützenvereine. Auf angenehme Weise laut wird es dank der Jugendmusik oberer rechter Zürichsee JMOZ, deren Vertreter darüber informierte, dass das Jahreskonzert am 28. Januar dieses Mal nicht in Männedorf, sondern im Hombrechtiker Blattensaal stattfinden würde.

Super-Connie-Pilot hält Vortrag

Susanne Boltshauser, Präsidentin des Vereins Seerose, nutzte die Gelegenheit, um anzufragen, ob Interesse an einem Vortrag von Ernst Frei bestünde, dem Piloten der einzigen in Europa existierenden „Super Constellation“. Der Erlös einer solchen Veranstaltung käme dem Altersheim Seerose zugute. Wann dieser Vortrag stattfinden wird, ist noch nicht bekannt.
Die Vereinspräsidenten erfuhren nicht nur, welche Daten in diesem Jahr vorzumerken wären, sondern erhielten auch allerhand nützliche Informationen: So lud Gemeinderat Lüthi die fahnentragenden Vereine ein, ihre Fahnen im Schaukasten des Gemeindehauses aufzubewahren. Res Hasler wies darauf hin, dass in der Bahnhofsunterführung noch A4-Felder frei seien, auf denen die Vereine ihre Infos platzieren können. Für 35 Franken pro Jahr, ist ein solches Feld zu mieten. Interessenten können sich bei Jutta Biesenberger, Tel. 044 920 04 03, melden. Schliesslich bat Fischotter-Redaktorin Noëlle Pfister, Veranstaltungshinweise an info@fischotter.ch zu senden, damit die im Veranstaltungskalender des Dorforgans veröffentlicht werden können. Vereinen stünde ausserdem die Möglichkeit offen, alle vier Jahre gratis einen PR-Text zu veröffentlichen.

Nadja Belviso


27.12.2011

«Der Vorstand des VVM wünscht allen ein schönes und gesundes neues Jahr!  »

Präsident Res Hasler
und Vorstand


19.12.2011


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(v.l.n.r.) Schmied Peter Bantli,
VVM Präsident Res Hasler,
Gemeinderätin Heidi Burkhardt,
Gemeinderat Thomas Lüthi

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Wetterstation verleiht der Schifflände Männedorf Eleganz

Ein knappes halbes Jahr nach der Einweihung der Wettersäule am Bahnhof, lud der Verkehrsverein Männedorf zum zweiten Mal ein. Dieses Mal an den Schiffsteg.

Eine Wettersäule im Dorf zu haben, ist etwas besonderes. Gerade mal 177 Exemplare gibt es schweizweit auf 2515 Gemeinden. Dass gleich zwei davon in Männedorf stehen, ist dem Verkehrsverein zu verdanken. Zwar wurde die ältere der beiden bereits vor 110 Jahren aufgestellt, doch als sie 1971 durch eine neue ersetzt wurde, verschwand sie spurlos. Erst vor wenigen Jahren fand man sie in der alten Leuenschüür wieder – in lädiertem Zustand. Es war Vereinspräsident Andreas Hasler, der sich ihr annahm.

Er und seine Vereinskollegen suchten zunächst einen Spender und dann einen Experten, der in der Lage wäre, die Lambrecht-Wettersäule zu restaurieren. Bereits als man den Entschluss fasste, das Schmuckstück wieder an seinem alten Standort aufzustellen, war den Verantwortlichen klar, dass sie auch für die neuere Koch-Wetterstation einen schönen Platz suchen würden. Sie sollte nicht das gleiche Schicksal wie die Lambrecht-Säule ereilen.

Bescheidenere Feier

Anfang Dezember, ein knappes halbes Jahr nach der Einweihung der restaurierten Lambrecht, hat der Verein zusammen mit Vertretern der Gemeinde und den beteiligten Handwerkern die 40-jähige Koch eingeweiht. Weniger Männedörfler waren anwesend als bei der ersten Feier, die Reden waren kürzer, die Ah und Ohs leiser, der Apéro bescheidener. Die Gäste waren sich denn auch einig, dass die neue Wettersäule am Schiffsteg zwar schön, aber doch nicht ganz so schön wie jene am Bahnhof sei.
 
Schmied Peter Bantli hat bewusst darauf verzichtet, die Koch mit demselben extravagant geschwungenen Dächlein auszustatten. Stattdessen hat er ihr ein einfaches, aber elegantes Turmdach mit Wetterfahne verpasst. Zum Verwechseln ähnlich hat er das Gehäuse mit den vier gedrehten Eisensäulen gefertigt. Auch diese Restauration von 10200 Franken habe der Verein ohne die Hilfe der Gemeinde berappen können, sagte Vereinspräsident Hasler. Möglich sei dies dank eines Legats von Hermann Känzig gewesen. Der Steinsockel stammt aus der Werkstatt von Urs Trachsel, der ihn dem Verein geschenkt hat.

Beim Verkehrsverein wiederum bedankte sich Gemeinderat Thomas Lüthi. Nachdem nämlich klar wurde, dass aus dem Plan, die Wetterstation auf dem Areal des neuen Zentrum Leue aufzustellen, nichts würde, setzte sich Res Hasler vehement für den Standort am See ein. „Dank deiner Sturheit können wir die Wettersäule heute am richtigen Ort zur richtigen Zeit, kurz vor Weihnachten, einweihen.“ Auch Gemeinderätin Heidi Burkhardt lobte den Präsidenten: „Eine Gemeinde lebt von engagierten Menschen wie Res Hasler, die sich so lange für ein Ziel einsetzen, bis sie es erreichen.“ Wettersäulenexperte Paul Bächtiger findet den Standort goldrichtig. Wettersäulen direkt ans Seeufer zu stellen, habe Tradition, sagt er.

Nadja Belviso


01.11.2011

Der neue VVM-Prospekt

Durchstöbern Sie im neuen VVM-Prospekt "Entdecken und erleben in Männedorf" das vielfältige Angebot von Männedorf.

Viele Informationen zu verschiedenste Ausflugsreisen, Karten, öffentliche Parks oder Seeanlagen, Spielplätze oder Feuerstellen finden Sie im neuen Prospekt. Sowie die Kontaktdaten der Hotels und B&B von Männedorf.

Bestellen Sie via E-Mail den Print der VVM Broschüre!

 

Download Prospekt

09.09.2011


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Einen Nachmittag lang gehört der Zürichsee den Senioren

Der Männedörfler Seniorenausflug lockt alle drei Jahre Hunderte von Menschen auf ein Schiff der Zürichsee Schifffahrtsgesellschaft.
Wenn sich an unbedeutenden Kreuzungen Stau bildet, wenn Autofahrer verzweifelt nach Parkplätzen suchen und es selbst für Velofahrer kaum mehr ein Durchkommen gibt, kann man davon ausgehen, dass irgendwo in der Nähe ein Grossanlass stattfindet.

Den traditionellen Männedörfler Seniorenausflug als solchen zu bezeichnen, ist nicht keineswegs übertrieben. Nicht nur, weil sämtliche der genannten Randerscheinungen am vergangenen Dienstag im Umkreis der Schifflände auftraten. Sondern vor allem deshalb, weil über 400 Senioren, begleitet von fast 30 freiwilligen Helfern, daran teilnahmen. Wäre die Platzzahl auf der am Schiffsteg bereitstehenden MS Helvetia nicht beschränkt gewesen, wären noch viele mehr gekommen.

Die alle drei Jahre stattfindende Zürichsee-Rundfahrt für Senioren ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Gemeinde und mehreren Männedörfler Vereinen. Der Gewerbeverein unterstützt den Anlass mit Sponsorengeldern, ebenso der Verkehrsverein, der ausserdem für die Organisation zuständig ist. Die Gemeinde übernimmt die restlichen Kosten. Der Frauenverein dekoriert die Tische und der Samariterverein schickt jeweils eine Delegation, die den ganzen Nachmittag lang auf dem Schiff patrouilliert, um zu kontrollieren, ob es allen gut geht. Die vier in rote Westen gekleideten Frauen atmen auf, als nach minutenlangem Einsteigprozedere schliesslich alle auf ihren Plätzen sitzen. Das Ein- und das Aussteigen seien die heikelsten Momente des ganzen Ausflugs, erklärt Samariterin Diane Popp.

Überraschungsroute

Während Drehorgelmusik die Decks erfüllt und die Matrosen die Seile lösen, begibt sich Verkehrsvereinspräsident Res Hasler in die Kassenstube und begrüsst die Gäste über Mikrofon. Neben ihm steht Gemeinderätin Daniela Halder, die den Ausflug zum ersten Mal begleitet. Sie habe gehört, dieser Anlass habe Tradition, sagte sie. Es sei schön, dabei zu sein. Inzwischen hat die MS Helvetia Kurs Richtung Rapperswil aufgenommen. Niemand weiss, wohin die Reise führt, nicht einmal die Organisatoren.

Umso grösser ist das Erstaunen, als das grosse Schiff eisern auf den winzigen Durchgang zum Obersee zufährt, und während die Passagiere noch ungläubig auf den näher kommenden Damm blicken, lösen die Seemänner bereits die Fähnchen vom Fahnenkreuz, um dieses hinunter klappen zu können. Auf der Brücke stehen Menschen und winken. Längst haben sich auch die Senioren erhoben. Und winken zurück. Dann passiert die Helvetia das Nadelöhr. Die Senioren vertiefen sich wieder in ihre Gespräche. Die Besatzung verteilt Bratwürste, Semmeli und Senf.

Ideale Bedingungen
Auch die Organisatoren und Helfer haben nun einen Moment Zeit, sich zurück zu lehnen und die vorbeiziehende Landschaft zu geniessen. Sie haben bereits viele Hände geschüttelt und ebenso viele Gespräche geführt. Die Senioren würden die Rundfahrt geniessen, sagen sie einhellig. Kein Wunder, bei diesem Wetter: warm genug, um draussen sitzen zu können, aber nicht so heiss, dass es Probleme mit dem Kreislauf gäbe. Sie komme immer wieder gerne auf den Ausflug, bestätigt Ida Schaniel. Dieses Jahr habe sie noch kurz vorher zum Arzt müssen. Da habe sie aber vorher genau abgeklärt, ob sie es dann rechtzeitig aufs Schiff schaffe. Sagt es und sticht mit der Gabel in ihre Kirschtorte, während am Nachbartisch genüsslich eine Schwarzwäldertorte verspeist wird.

Dort sitzt die 91-jährige Andrea Fierz. Auch sie ist nicht zum ersten Mal dabei. Sie möge Schifffahrten, Würste und Torten, erklärt sie ihre Teilnahme augenzwinkernd. Und: „Ich bin einfach gern in Gesellschaft.“ Eine Aussage, die man ihr sofort abnimmt. Die liebenswürdige Dame führt eloquente Gespräche mit Humor, ohne sich jedoch aufzudrängen. Sie besteht darauf, dass man ihr nur bei Dingen hilft, die ihr tatsächlich schwerfallen. Und lobt die Organisatoren für ihren Einsatz.

Diese sind am Ende der Reise sichtlich zufrieden. Alle Senioren haben den zweiten heiklen Moment, das Aussteigen, unbeschadet überstanden. Manche von ihnen sind dem Angebot, die Tischdekoration mitnehmen zu dürfen, gefolgt. Die Samariter melden null Zwischenfälle. Die Gesichter der sich in alle Winde verstreuenden Gäste strahlen mit den Sonnenblümchen in ihren Händen um die Wette.
 

Bericht: Nadja Belviso


27.06.2011


                                                   Foto: Ursula Gerber


Präsident Res Halser erläutert an der Einweihung am 8. Juni die Geschichte der Renovation der Wetter-säule.                                                       Foto: VVM


                                                               Foto: VVM


Paul Bächtiger, Wetterstationen-Experte aus Horgen,
erklärt an der offiziellen Einweihung den Besuchern und Besucherinnen die Geheimnisse alter Wetter-säulen.                                                      Foto: VVM


                                                     Foto: VVM


                                                    Foto: Ursula Gerber

110-jährige Wetterstation in neuem Gewand

Dank der Spende eines alteingesessenen Männedörflers konnte der Verkehrsverein Männedorf eine alte Wettersäule restaurieren und an ihrem Originalstandort wieder aufstellen lassen.

Die Wetterstation, die der Verkehrsverein Männedorf letzte Woche einweihte, ist nicht einfach irgendeine. Die Messgeräte stammen von Wilhelm Lambrecht, einem Instrumentenbauer aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende, dem sogar der Kalif von Istanbul vertraute. Lambrecht-Wettersäulen jener Zeit gelten weltweit als besonders hochwertig. Kein Wunder, war der Horgener Experte Paul Bächtiger ganz aus dem Häuschen, als ihn der Männedörfler Verkehrsvereins-präsident Andreas Hasler zu sich einlud, um das Exemplar zu begutachten, das vor zehn Jahren in der alten Leuenscheune entdeckt wurde. Hasler hatte die Säule mit nach Hause genommen, um sie vor der Vernichtung zu retten.

Gekauft und aufgestellt werden konnte sie vor 110 Jahren dank dem Legat einer Männedörflerin. 821 Franken kostete damals die Wetterstation, Sockel und Umgebungsarbeiten inklusive. 24 Jahre später revidierte sie der Männedörfler Optiker Gottlieb Isler. Erst 1971 wurde sie durch jene moderne Koch-Wettersäule ersetzt, an der die Pendler bis vor Kurzem hin und wieder stehen blieben, um zu herauszufinden, ob es sich lohnt, den Grill hervorzuholen. Es muss also genau 40 Jahren her sein, seit die alte Lambrecht-Säule in der Scheune verschwand. Damit die moderne Wettersäule aus dem Hause Koch nicht dasselbe Schicksal ereilt, wird sie an der Schifflände neu aufgebaut.

Auf der Suche nach einem Thermometer

Nachdem Andreas Hasler klar war, welchen Schatz er bei sich im Keller stehen hatte, setzten er und seine Vereinskollegen alle Hebel in Bewegung, um das historische Stück wieder in Betrieb nehmen zu können. Möglich wurde es dank eines privaten Spenders aus Männedorf, der die ganzen 13 000 Franken für Restauration, Gehäuse und Sockel bezahlte. Damit waren aber noch längst nicht alle Herausforderungen gemeistert. Erst einmal musste sich ein Optiker finden, der im Stande und bereit war, die alten Instrumente zu restaurieren. Fündig wurde der Verkehrsvereinspräsident schliesslich in Grindelwald.

Optiker Diego Martinaglia und sein Team zerlegten, revidierten, reparierten, polierten und lackierten die Instrumente, bauten sie wieder zusammen und justierten sie. Die Spezialisten musste diverse Kleinteile wie etwa Zeiger, Federn Schutzgläser, und dazugehörige Messingringe neu organisieren und zum Teil selbst herstellen. Bei den Hygrometern brachten sie neues Echthaar an. Einzig das Quecksilberthermometer konnte nicht mehr repariert werden und fehlt deshalb in der restaurierten Version der alten Säule. An seiner Stelle ist nun eine Tafel angebracht, die erklärt, wie die Instrumente zu lesen sind. Das Fachgeschäft sei aber immer noch auf der Suche nach einem Thermometer dieser Art, um die Männedörfler Wettersäule eines Tages komplettieren zu können, heisst es auf der Webseite des Optikers.

Rapperswiler Haube nachempfunden

Während sich Martinaglia um die Armaturen kümmerte, nahm sich Peter Bantli aus Zürich der Schmiedearbeiten für das Gehäuse an. Die elegant geschwungene Haube ist jener von Rapperswil nachempfunden. Den Vereinsmitgliedern war bei der Einweihung der Stolz ins Gesicht geschrieben. Und selbst die Verteter der SBB, auf deren Boden die Säule steht, schienen zufrieden mit der neuen, alten Wettersäule – obwohl das historische Stück ihnen Mehrarbeit abverlangt. Die Bahnhofsmitarbeiter müssen nun nämlich jeden Morgen Punkt 8 Uhr die Zeiger für den Hygrometer zu stellen.

Mehrere Dutzend Vereinsmitglieder, Helfer, Behördenvertreter und Interessierte nutzten die Gelegenheit, einen Experten in Männedorf zu haben und liessen sich die Funktionen der Säule und ihre Handhabung erläutern. „An die Scheibe zu pöpperlen, um die Wetterprognose positiv zu beeinflussen, ist zwar ein häufig unternommener Versuch“, erklärte dieser, „doch er ist selten mit Erfolg gekrönt.

Bericht: Nadja Belviso


13.01.2011

Vereinspräsidenten-Konferenz

Vereinspräsidenten künden ein abwechslungsreiches Jahr an

Einweihung des Zentrum Leue, Grümpelturnier, Chilbi und Rock the Forest. Und damit ist erst eine Auswahl von Höhepunkten in der Männedörfler Agenda genannt, die an der Vereinspräsidenten-Konferenz angekündigt wurden.

Das Jahr hat kaum begonnen und schon stecken die Männedörfler Vereine wieder in den Vorbereitungen für die Veranstaltungen, mit denen sie die Gemeinde beleben werden. Die vom Verkehrsverein organisierte Vereinspräsidenten-Konferenz am vergangenen Dienstag im Feuerwehrgebäude liess bereits Vorfreude auf das bevorstehende Jahr aufkommen.

So kündigten Gemeindepräsident André Thouvenin und Gemeinderat Thomas Lüthi die Einweihung des Zentrum Leue an, die am 2. Juli mit einem grossen Fest gefeiert werden wird. Geplant sind Produktionen verschiedener Vereine sowie Marktstände auf dem Leueplatz, der alten Landstrasse und evtl. der Mittelwiesstrasse. Gleichzeitig wird in der Kulturschüür eine Ausstellung über das alte Zentrum Leue präsentiert. Der Kleintierzüchter wird mit einem Streichelzoo bei der Villa Liebegg zum Gelingen des Festes beisteuern. Noch sei man auf der Suche nach Standbetreibern, so OK-Chef Lüthi. Auch Freiwillige, die Saal-Chef Mario Buess bei den Vorbereitungen helfen, seien willkommen.
 
Weitere Höhepunkte in der Männedörfler Agenda sind das Rock the Forest am 8. und 9. Juli, das Grümpi des Fusballclubs vom 13.-19. Juni und die Chilbi vom 15.-17. Juli. Die Harmonie Eintracht Männedorf wird vom 25.-26. Juni am Eidgenösischen Musikfest 2010 in St.Gallen teilnehmen. Zu diesem Anlass wird sie vermutlich auf der Bühne des neuen Gemeindesaals einen Empfang geben.

Auch der Verkehrsverein selbst hatte eine Ankündigung zu machen: Alle drei Jahre organisiert er einen Seniorenausflug. In diesem Jahr findet er am 30. August statt. Ausserdem wird der Verein im Frühling eine Einweihung der neuen Wettersäule beim Bahnhof veranstalten. Das genaue Datum stehe noch nicht fest, sagte Vereinspräsident Res Hasler.

Eine Vorankündigung fürs nächste Jahr kam von Seiten des Gewerbevereins. Dessen Präsident Hans Billeter wies auf die Gewerbeausstellung hin, die vom 8.-12. Juni 2012 stattfinden soll.

Die Präsidentin des Verein Altersheim Seerose bat die anwesende Vereine, sich an einem Sponsorenlauf zu beteiligen, dessen Erlös in den Umbau des Altersheim fliessen soll. Genaueres wird noch bekannt gegeben, sobald feststeht welcher Verein mitmachen will.

Schliesslich bat auch Gemeindepräsident Thouvenin die Vereinspräsidenten um Mithilfe. Im Jahr der Freiwilligen 2011 ist er auf der Suche nach Ideen, wie man die Männedörfler Freiwilligen für ihr Engagement würdigen könnte.

 


 03.01.2011

Neuauflage!

Postkarte mit Abziehkleber

Neu können Sie via E-Mail eine Postkarte unserer beliebten PVC Postkarte gratis (mit drei neu-zeitlichen und einem alten Fischotter-Wappen) bestellen. Alle Wappen sind einzeln gestanzt und abziehbar und können auf fast allen glatten Oberflächen geklebt werden.


15.12.2010


Weihnachtsbaum
beim Kreisel Aufdorfstrasse 

«Der Vorstand des VVM wünscht allen ein schönes und gesundes neues Jahr!  »

Präsident Res Hasler
und Vorstand

 

1.12.2010


Einweihung Weihnachtsbaum
beim Kreisel Aufdorfstrasse 

«Einweihung Weihnachtsbaum beim Kreisel»

Am Kreisel Aufdorfstrasse, zwischen hohen Häusern und Strassen, hat sich mitten drin ein Tannenbaum im ersten Schneetreiben dieses Jahres gereckt.

1. Dezember, Mittwoch Nacht, besuchte Gemeindepräsident André Thouvenin, Heidi Kempin (GRP a.d.), VVM Präsident Res Hasler und der Vorstand des Verkehrsvereines sowie Mitglieder der Kulturkommission und Gäste den fast 12m hohen Tannenbaum an der Aufdorfstrasse und weihte in mit Prosit und einem Rundgang ein.

22.11.2010


Die aktuelle VVM Postkarte 2010.
Luftaufnahme von Männedorf, Sommer 2010 fotografiert aus derTante «Ju».

«Männedorf aus der Vogelschau»

Dieses Jahr möchten wir Sie einladen, unser Dorf aus der Vogelschau mit uns zu betrachten. Die Fischotter-Gemeinde hat sich verändert: Aus dem einst stattlichen Rebbauern- und Fischerdorf ist eine moderne Kleinstadt geworden. Das Dorfbild von Männedorf ist zwar neu, geblieben ist das vielseitige Dorfleben mit den verschiedensten Vereinsaktivitäten. Unverändert ist auch die Tatsache, dass sich die Menschen hier wohl fühlen und sich gerne in unserer schönen Seegemeinde niederlassen.

Deshalb nimmt der Verkehrsverein Männedorf neben der Verschönerung des öffentlichen Raums vielfältige Aufgaben wahr und bereichert so das Dorfleben. Mit den uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln entstehen Ruhebänke, Brunnen und Feuerstellen; Plätze, die zum Verweilen für jung und alt einladen. Zurzeit wird die Wetterstation am Bahnhof restauriert, für 2011 organisieren wir den bekannten und beliebten Seniorenausflug und den von eidgenössischen Festen heimkehrenden Dorfvereinen wird ein Empfang in traditioneller Weise geboten.

Fördern und unterstützen auch Sie - als Einzelperson, Verein, Unternehmung oder Institution - unsere Arbeit und werden Sie Mitglied unseres Vereins.

Der Mitgliederbeitrag beträgt zehn Franken. „Es dörf au es bizeli meh si.“ Nur so können wir unsere ehrgeizigen Ziele erfüllen.

Wir bitten Sie - wenn immer möglich - den Mitgliederbeitrag via Zahlungsauftrag oder elektronisch zu überweisen, so erwachsen uns keine zusätzlichen Spesen.

Allen Mitgliedern und Freunden ist für ihre Unterstützung und ihr Wohlwollen zum voraus bestens gedankt.



Freundliche Grüsse

Ihr Verkehrsverein Männedorf

23.08.2010

7. slowUp Zürichsee

am Sonntag,
26. September 2010


Diverse Attraktionen, Spiele und Stände mit Essen und Getränke an der Seestrasse in Männedorf
(12 Stände)

What's up in Männedorf
ab 10.00 Uhr

Diverse Attraktionen, Spiele und viele
Stände mit Essen und Getränken an
der Seestrasse! Machen Sie einen Zwischenstopp an einem der vielen Stände in Männedorf. Geniessen Sie z.B. an der Schützenhaab einen feinen Risotto von Hans Huber, bei der Schiffstation finden Sie eine Street Soccer Anlage der Jugendarbeit Männedorf, ein guter Kaffee und Kuchen wird von den Singfrauen bei der Dorfhaab serviert oder geniessen Sie nach einem erfrischendem Bad im Zürichsee bei den öffentlichen Badeplätzen am Strandweg beim Fischerhüsli frische Zürichseefische oder eine feine Spaghetti, suchen Sie gleich beim Seewasserwerk Trouvaillen aus dem Fundus des Broki Männedorf, ein feines Bier oder eine Grillade finden Sie auf dem Retourweg am Stand des Restaurants Widenbad u.v.m.

Folgende Stände finden Sie an der Seestrasse:
Hans Huber’s (Il Mercatino) «Grotto Risotto», Team Nordufer, Werkstatt-Café, Jugendraum «Oase», Café-Bistro Schiffsteg, Restaurant Schiff, Soul-Side, Männedörfler Singfrauen, Fischervereinigung Männedorf, Pizza-Kurier Il Peperone, Frauenverein Männedorf, Restaurant Widenbad, Ramseier.

Download slowUp Plakat (mit genauen Standorten der Stände)
Download slowUp Flyer

13.07.2010

Öffentliche Spielplätze und Feuerstellen in Männedorf

Entdecken Sie im Sommer das vielfältige Angebot an öffentlichen Spielplätze und Feuerstellen in Männedorf

Download Plan Öffentliche Plätze (2,5 MB)

14.05.2010


Herbstfest Stäfa 2010
 

Herbstfest Stäfa 2010 - Freitag, 1. bis Sonntag,
3. Oktober

Alle 5 Jahre verwandelt sich unsere Nachbargemeinde Stäfa anlässlich des Herbstfestes in ein Fest-Dorf.

Besuchen Sie die Veranstaltung des Verkehrsvereins Stäfa!

Das Motto für 2010 lautet:
"Rund um die Welt".

13.05.2010


Neuzuzügeranlass Männedorf
 

Region Männedorf stellte sich vor

Kürzlich konnte der Verkehrsverein Männedorf im Restaurant Oberdorf die 112. Generalversammlung abhalten. Präsident Res Hasler hielt in seinem Jahresbericht Rückschau auf das eher ruhige Jahr 2009.

Zu den üblichen Vereinsaktivitäten wie die Mitorganisation des Neuzuzügeranlasses und des Slow-up wurde am 16. Februar des letzten Jahres für den Rapperswil Zürichsee Tourismus ein Workshop in Männedorf veranstaltet. Eingeladen dazu waren die Mitglieder des vorab erwähnten Vereines. Zwei Mitglieder konnten ihre Region vorstellen. Es waren dies Atzmännig und Männedorf.

Erwähnt wurde vom Präsidenten auch die Spendefreudigkeit der Bewohnerinnen und Bewohner von Männedorf, die mit ihrem Beitrag wesentlich zur Verschönerung der Gemeinde beitragen. Es können mit den Spendengeldern Blumenrabatten, Ruhebänke und vieles mehr realisiert werden.

Erfreulicherweise konnte im vergangenen Vereinsjahr ein Einnahmenüberschuss von rund 888 Franken ausgewiesen werden. Für weitere Aktivitäten wie Wetterstation, Weihnachtsbeleuchtung und Gestaltung bestehender und neuer Bänke wurde in den letzten Jahren einige Rückstellungen realisiert.

Der Mitgliederbeitrag beläuft sich auch im Jahr 2010 auf 10 Franken, und wer bezahlt, ist auch Mitglied. Aus dem Vorstand wurde Kurt Bär, langjähriger Vizepräsident, unter grosser Verdankung seiner Dienste verabschiedet. Mario Buess, bisheriges Mitglied, wird künftig die Aufgaben des Vizepräsidenten übernehmen. An seiner Stelle konnte für die Anlagen Beat Mariani neu in den Vorstand gewonnen werden. Mit dem Dank von Gemeindepräsidentin Heidi Kempin an den Vorstand für die stets gute Zusammenarbeit schloss der offizielle Teil der Generalversammlung.

von Jutta Biesenberger


04.01.2010


«Zeitmessung Sonne»
 Foto: Ursula Gerber  

Das Wandbild «Zeitmessung Sonne»
findet im Frühling 2010 bei der Schifflände einen neuen Standort.

Die Sammelaktion für den Wiederaufbau des Wandbilds «Zeitmessung Sonne» der Männedörfler Künstlerin Maja von Rotz ist derart fortgeschritten ist, dass die Umsetzung des Wiederaufbaus jetzt angegangen werden kann.

Weitere Spenden sind aber noch
immer sehr willkommen.

Falls Sie das Projekt «Wandbild am See» finanziell mittragen möchten, bitten wir Sie höflich, das Konto der Clientis Regiobank Männedorf: Konto 30-38164-5 zugunsten von:
CH59 0682 8016 04229370 1 – Schifffahrtsmuseum Heimethus, Wandbild M. von Rotz, zu berücksichtigen.

Einzahlungsscheine können
auch auf der Einwohnerkontrolle Männedorf bezogen oder telefonisch bestellt werden (Tel. 044 921 66 14). Beträge ab Fr. 2000.– (ab Fr. 500.– für gemeinnützige Organisationen)
werden auf Wunsch auf der Sponsorentafel beim Wandbild vermerkt.

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